Der Tag beginnt mit einem Fruehstueck in der Sonne. Die Wolken scheinen sich endgueltig verzogen zu haben, perfektes Wetter um es mal ruhig angehen zu lassen. 1$ in der Dusche auf dem Zeltplatz bringt uns 10 Minuten warmes Wasser und 5$ bei Starbuck’s bringen uns einen Kaffee und eine heisse Schokolade. Dank kostenlosem WLAN koennen wir dem Flieger von Flos Schwester beim landen zusehen und nebenbei ein bisschen was schreiben.

Als der Flieger gelandet ist, machen wir uns auf den Weg. Zurueck ueber die Golden Gate Bridge, einmal quer durch San Francisco und eine halbe Stunde spaeter sind wir am Flughafen. Im Verkehrschaos an der Ankunft drehen wir noch 5 Runden und dann hat Laura es auch durch die Einreise geschafft.

Zu dritt beschliessen wir eine Runde durch San Francisco zu spazieren. Von unserem kostenlosen Parkplatz aus, sind es 3 oder 4 Blocks bis zur Market Street, San Franciscos Hauptstrasse. Diese geht es entlang, bis zum Ferry Terminal, direkt in der Bucht. Von hier aus hat man einen guten Blick auf die Bay Bridge, die aeltere der bekannten Haengebruecken San Franciscos.

An den Piers entlang geht es nun zum Fisherman’s Wharf. Alle paar Meter werden wir gefragt, ob wir nicht ein Velo-Taxi nehmen wollen und Flo fuehlt sich stark an Vietnam erinnert - “Heellooooooo Motorbike?” Wir aber bleiben hart - und geizig - und laufen die komplette Strecke.

Am Fishermen’s Wharf angekommen gibt es eine kleine Ueberraschung. Hier hat sich eine Horde Seeloewen angesiedelt, die durch Essensreste der oertlichen Restaurants angezogen wurde.

Wer genug von den doch zumeist eher faulen Seeloewen hat kann den Kopf nach rechts wenden und sieht Alcatraz, das beruechtigte, ehemalige Hochsicherheitsgefaengnis in der Bucht liegen.

Wir shoppen noch ein bisschen nach Souveniers - das hat man davon, wenn man mit Frauen herumreist ;) - und machen uns dann auf den Rueckweg.

Diesmal geht es durch China Town, wo sich die grosse Mehrheit der chinesischen Einwanderer angesiedelt hat. In der Folge gibt es nicht nur an jeder Ecke chinesische Spezialitaeten und Restaurants, sondern auch Strassenschilder mit chinesischen Schriftzeichen und taeuschend echte Geruchskulisse. Die Fusswege scheinen auch ein klein wenig voller, als im Rest der Stadt.

Unser kleiner Spaziergang neigt sich so langsam dem Ende, als wir doch noch eine der Hauptattraktionen der Stadt entdecken. Die Cable Cars fahren seit 1873 durch San Francisco und in letzter Zeit werden es sogar wieder mehr.

Als Tagesausklang werfen wir noch ein Lachssteak und eine Horde Maiskolben auf den Grill. Morgen geht es dann wieder zurueck nach Yosemite.